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Rheuma

Paola NakaharaMittwoch, 24. Oktober 2018Wissenswertes

Rheuma

Der Begriff «Rheuma» stammt aus dem griechischen Altertume und bedeutet «Säfte» die durch den Körper «fliessen». Diese Bezeichnung charakterisiert den fliessenden Schmerz, welcher sich durch den ganzen Körper bewegen kann.

Aus der Schulmedizin

Unter dem Begriff Rheuma verstecken sich 200 verschiedene Erkrankungen, welche in Ursache, Verlauf und entstehenden Schäden ganz unterschiedlich sein können. Die Gemeinsamkeit aller Erkrankung befindet sich darin, dass das Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates betroffen ist, das bedeutet Knochen, Muskeln und Weichteile. Man unterscheidet in entzündliches Rheuma und nicht entzündliches Rheuma. Zum entzündlichen Rheuma zählen die Arthritis, Spondylarthritis (Entzündung der Wirbelsäule und ihrer Gelenke) sowie die Kollagenosen (Bindegewebes Erkrankung wie Sklerodermie oder Lupus erythematodes). Die nicht entzündlichen Formen sind die Arthrose (Degeneration der Gelenke), Kristallarthropathie (Gicht), der Weichteilrheumatismus und die Osteoporose. In der Schulmedizin ist noch keine Heilung bekannt. Das Therapiekonzept besteht in der Schmerztherapie, dem Aufhalten des Fortschrittes, dem Erhalt der Beweglichkeit und der Verbesserung der Lebensqualität.

Aus der TCM

In der TCM liegt dem Rheuma eine Schwäche der Milz und der Niere zu Grunde, sowie das Eindringen von Wind, Kälte und Feuchtigkeit. Die Milz stellt anders als in der Schulmedizin eine wichtige Rolle im Körper dar. Sie ist zuständig für einen Teil der Verdauung, für die Resorption von Nährstoffen, Produktion von Qi und Blut und für die Ernährung von Muskeln. Ist die Milz geschwächt, kann sie ihre Funktionen nicht mehr korrekt ausführen und es kommt zu einer Schwächung der Muskeln, evtl. der Beginn eines Weichteilrheumas. Die Niere beherrscht die Knochen. Ist die Niere geschwächt, kommt es zur Fehlernährung der Knochen und des Knochenmarks, evtl. der Beginn einer Osteoporose. Dies sind die 2 beeinflussenden Faktoren aus dem inneren des Körpers. Der Wind, die Kälte und die Feuchtigkeit greifen von aussen an. Sie dringen in den Körper ein und verlangsamen oder blockieren den Fluss von Qi und Blut. Es kommt zu Schwellungen, Schmerzen oder Steifigkeit.

Therapieansatz der TCM

Die TCM versucht mittels einem angepassten Therapieplan die Kälte und Feuchtigkeit aus dem Körper zu vertreiben, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wieder zu steigern. Dazu benutzt man vor allem Akupunktur, Wärmetherapie und Kräutermedizin. Auch in der TCM ist Rheuma eine chronische Erkrankung, aber man kann, ganz ohne Nebenwirkungen die Symptome lindern und die Lebensqualität erhöhen.